Presseberichte 2021

Neue Biotope am Maisen- und Zigeunerbrunnen

Gerichtstetten. An die Gerichtstetter Windräder hat man sich inzwischen gewöhnt, auch wenn sie das Landschaftsbild verändert haben. Im „Maisenbrunn“, dem Waldgebiet, in dem zumindest vier der Windräder stehen, veränderte sich am vergangenen Wochenende wieder etwas und das sicherlich zur Freude vieler Naturfreunde.

Insgesamt acht Tümpel wurden von der Firma Boller-Bau ausgehoben. Vier entstanden in unmittelbarer Nähe der Quelle des „Maisenbrunnens“ und vier weitere Tümpel in unmittelbarer Nähe des „Zigeunerbrunnens“. Mit dieser Maßnahme soll in diesen Feuchtgebieten der Naturhaushalt verbessert und Laichgewässer für heimische Amphibien geschaffen werden.

Die Mittel hierfür kommen aus dem „Topf“ der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg als Ausgleichsmaßnahme im Zusammenhang mit dem Bau des Bürgerwindparks. Die Idee und Initiative für diese Maßnahme stammt vom Bürgerverein Gerichtstetten, der sich darum bemühte, dass die vom Windpark in den Naturschutzfond geflossen Beträge auch wieder in unmittelbarer Nähe des Windparks für geeignete Projekte Verwendung finden. Die Baumaßnahme erfolgte in enger Abstimmung mit der Forstverwaltung, insbesondere Revierförster Martin Sauer.

Die Erdarbeiten konnten in dem feuchten Gelände nur bei Frost durchgeführt werden und das bot sich am vergangenen Wochenende an, wo sich ein Vertreter des Bürgervereins, Revierleiter Martin Sauer und die Bauleitung der Firma Boller ein Bild vor Ort machen konnten.

Bis sich das Biotop vollständig in die ursprüngliche Landschaft angepasst hat, wird es noch ein bisschen dauern, doch ein Anfang ist gemacht und die Tümpel füllen sich.

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Biber macht Abstecher in Gerichtstetten

Gerichtstetten. Der Bieber ist allerorten wieder auf dem Vormarsch. Nun scheint er wohl auch Gerichtstetten als mögliche neue Heimat ins Visier genommen zu haben.

An einen der Gerichtstetter Seen neben der Erfa in Richtung Buch, hat er an einer imposanten jungen Eiche erste Hand, besser seine Nagezähne, angelegt und sie kurzerhand fachmännisch gefällt. Und auch der Anfang eines kleinen Dammes ist in unmittelbarer Nähe gemacht.

Ob er sich nun auch im oberen Erftal dauerhaft ansiedelt, wird sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen. Vielleicht war er aber auch nur inspiriert von den vielen fleißigen Gerichtstetter „Löslesmachern“ und wollte zeigen, was er auch ohne Motorsäge so draufhat!

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Dienstjubiläum - Kindergartenleiterin

Dienstjubiläen fallen in Zeiten von Corona etwas anders aus, wie man es bisher kannte. So auch für die Kindergartenleitern Sylvia Hefner in Gerichtstetten, die nunmehr seit 25 Jahren mit Leibe und Selle und einem großen Herz für die ihr anvertrauten Kinder da ist.

Dies würdigte am vergangenen Dienstag auf Abstand ganz offiziell auch Stiftungsratsvorsitzender der Kirchengemeinde Hardheim-Höpfingen im Madonnenland Horst Saling in Begleitung von Gemeindereferentin Claudia Beger. Dabei würdigte er die vorbildliche Arbeit von Sylvia Hefner in den vergangenen 25 Jahren mit den beruflichen Stationen in Altheim, Schweinberg und Gerichtstetten und überreichte ihr die Dankesurkunde der Seelsorgeeinheit.

In Gerichtstetten leitet Sylvia Hefner seit 2007 den Kindergarten St. Burkardus. Traditionelles und Bewährtes zu bewahren standen dabei nie im Gegensatz zu Neuem, wenn es um das Wohl „ihrer Kinder“ geht und auch für Eltern und Kollegen ein offenes Ohr zu haben, war in dieser Zeit immer eine Selbstverständlichkeit. Bei alledem verlor sie nie die Funktionalität der Räumlichkeiten aus dem Auge, so dass sich der Kindergarten Gerichtstetten auch heute als wunderschönes Zuhause für die Kinder präsentiert.

Von einer Erzieherin mit Leib und Seele sprach Claudia Beger in ihren Worten des Dankes und der Anerkennung. Die Dienstjubilarin selbst macht nach einem herzlichen Dankeschön deutlich, dass sie diese Arbeit, trotz allen Herausforderungen, sehr gerne macht und sich weiterhin mit voller Kraft zum Wohle der Kinder einsetzen werde.

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Horst Salin (PGR), Sylvia Hefner, Claudia Beger
Horst Salin (PGR), Sylvia Hefner, Claudia Beger

Geschichtlicher - Rundgang - Gerichtstetten

Die Wahrung der Dorfgeschichte, das gemeinsame Erinnern aber auch die Stär-kung der touristischen Attraktivität, waren wesentliches Projektziel des Bürgerver-eins Gerichtstetten e.V., als man vor zwei Jahren begann den „Geschichtlichen Rundgang Gerichtstetten“ in Angriff zu nehmen. Nun ist er fertig und zeigt an 16 Stationen geschichtsträchtige Orte von Gerichtstetten. Mit der Übergabe der LEA-DER-Plakette wurde er am Dienstag in kleinem Kreis offiziell eröffnet und seiner Bestimmung übergeben.

Corona bedingt war es ein kleiner Kreis, den Karl Schretzmann sowohl in seiner Funktion als stellvertretende Ortsvorsteher und auch als 2. Vorsitzender des Bür-gervereins Gerichtstetten auf dem Dorfplatz begrüßen konnte. Mit dabei der 1. Vor-sitzende der LEADER-Aktionsgruppe Badisch Franken Alfred Beetz, Bürgermeister Volker Rohm sowie Robert Weniger, Irmgard Hock und Wolfgang Weniger vom Heimatverein Gerichtstetten, die bei diesem Projekt als Kooperationspartner mit ihrem Wissen zur Dorfgeschichte beratend zur Seite standen. Jenny Damico vom Bürgerverein Gerichtstetten, die wohl wichtigste Person bei der Antragsstellung der LEADER-Förderung und Umsetzung, konnte wegen eines ungeplanten Zwischen-falls leider nicht anwesend sein, welches sehr bedauert wurde.

Karl Schretzmann ging auf das Projekt ein, das im April 2019 aus der Taufe geho-ben wurde. 14 Stationen im Ortsbereich und zwei Stationen außerhalb machen über ansprechend gestaltete Hinweistafeln Geschichte und bedeutende Orte er-fahrbar. Sie erzählen von längst vergangenen Zeiten und zeigen mit Fotos die Ver-gangenheit, während man direkt vor Ort die Gegenwart ganz real erkennt. Der Rundweg im Ort ist knapp zwei Kilometer lang. Will man die „ganze Geschichte“ erfahren und alle „Orte“ kennen lernen, muss man sich schon auf einen längeren Spaziergang von ca. 10 km einlassen.
Karl Schretzmann selbst hat nicht nur eine sehr aufschlussreiche Internetseite (www.geschichtlicher-rundgang-gerichtstetten.de) zu diesem historischen Rund-weg eingerichtet, sondern auch alle Tafeln mit einem QR-Code versehen, über den die aktuelle Handygeneration zur Internetseite und damit zusätzlichen Informatio-nen und Fotos gelangen.

Jenny Damico begleitete das Projekt mit ihrem schriftstellerischen Geschick und Talent bei der Beschreibung und dem Zuschussantrag als LEADER-Projekt. Sie war hauptverantwortlich für die textliche Gestaltung der Infotafeln, über welche die Geschichte von Gerichtstetten wieder lebendig wird. Dabei konnte sie auf die Texte und das Wissen des Heimatvereins zurückgreifen. Über den Rundweg und die In-formation auf den Tafeln werden ortsbildprägende Gebäude, Handwerk, die Le-bensweise der Dorfbewohner, alte Familiengeschichten und die Auswirkungen ei-ner geteilten Ortsherrschaft lebendig. Sie fördern gemeinsames Erinnern von Älte-ren, Jüngeren, Eingesessenen und Zugezogenen gleichermaßen.

Vom Bürgerverein waren bei der Umsetzung neben Karl Schretzmann und Jenny Damico die weiteren Projektmitglieder Günter Müller, Gerhard Heilig, Harald Schmieg, Jürgen Schretzmann und Anita Seitz beteiligt. Die Gesamtkosten betru-gen Netto rund 13.000,00 € und werden durch LEADER mit 60 % gefördert. Als gemeinwohlorientiertes Projekt beteiligte sich auch die Gemeinde Hardheim mit
10 % an den Kosten, während der Bürgerverein selbst den Restbetrag finanzierte.

Auch Bürgermeister Volker Rohm brachte seine Freude über das gelungene Pro-jekt zum Ausdruck. Die Ortssanierung und der Bürgerverein Gerichtstetten haben erneut Spuren hinterlassen, so Bgm. Volker Rohm. Die 800-Jahrfeier im Jahr 2015 wird nicht vergessen werden und auch die Geschichte sowie markante Punkte von Gerichtstetten werden durch dieses gelungene Projekt wachgehalten. So profitiert Gerichtstetten erneut vom Bürgerverein, indem man sich durch solche und andere Projekte der Heimat annimmt, sie wertschätzt und lieben lernt. Er bedauerte, dass Jenny Damico nicht anwesend sein konnte, die dieses Förderprojekt durch LEA-DER federführend begleitete. Allen Beteiligten, die sich bei diesem Projekt enga-giert und eingebracht haben, sprach er seinen und den Dank der Gemeinde aus.

Alfred Beetz, 1. Vorsitzender der LEADER-Aktionsgruppe Regionalentwicklung Ba-disch Franken e.V. würdigte ebenfalls dieses Ehrenamtsprojekt des Bürgervereins, insbesondere das Engagement von Jenny Damico, mit dem die Geschichte des Dorfes Gerichtstetten lebendig gehalten wird. Allen am Projekt Beteiligten und der Gemeinde sprach er seinen Dank aus und überreichte dem stellvertretenden Vor-sitzenden des Bürgervereins Karl Schretzmann die LEADER-Plakette, mit dem die Förderung dieses Projektes durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes dokumentiert wird.

In einem „Kurzrundgang“ konnte anschließend das Projekt vor Ort in Augenschein genommen werden.
Am Ende dankte Karl Schretzmann allen für ihr Kommen und ihren Beitrag für die-ses gelungene Projekt, ob durch finanzielle Förderung oder Wissen, mit dem fast schon Vergessenes nun gegenwärtig ist und für kommende Generationen erhalten bleibt.

Foto: (von links: Irmgard Hock, Bgm. Volker Rohm, Karl Schretzmann, Alfred Beetz und Robert Weniger)

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Übergabe der LEADER-Plakette
Übergabe der LEADER-Plakette

Generalversammlung - Bürgerverein Gerichtstetten

In der vergangenen Woche fand in der Turnhalle in Gerichtstetten die Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Gerichtstetten statt. Corona bedingt, wurde der Bürgerverein wie alle Vereine, in seinen gewohnten Aktivitäten „ausgebremst“. Dennoch war er immer wieder präsent und sorgte mit neuen Ideen und deren Umsetzung für bleibende Werte in der Dorfgemeinschaft.

Vorsitzender Wolfgang Walzenbach hieß zahlreiche Mitglieder des Vereins willkommen und dankte ihnen für ihre Mithilfe bei allen den Aktivitäten der vergangenen zwei Jahre. In seinem kurzen Rückblick beleuchtete er im Besonderen die Ortverschönerung durch zahlreichen Blumenschmuck, die finanzielle Unterstützung beim Bau des Radweges zwischen Erfeld und Gerichtstetten sowie der Realisierung des geschichtlichen Rundgangs von Gerichtstetten. Derzeit hat der Verein 50 Mitglieder.

Nach dem Totengedenken berichtete Schriftführerin Kristin Mader ausführlich von den Aktivitäten seit dem März 2019, dem Datum der letzten Generalversammlung. Insgesamt 15-mal traf sich die Vorstandschaft in diesem Zeitraum und in Zeiten von Corona gewannen Informationen per Mail und in einer WhatsApp immer mehr an Bedeutung. Der Blumenschmuck im ganzen Ort, der Dorfplatz und Arbeiten am Keltendorf forderten auch in Zeiten von Corona immer wieder den Einsatz der Mitglieder. Ein Kartoffelfest und Weihnachtsmarkt gab es letztmals im Jahr 2019. Dafür wurde die Idee zu den naturnahen Teichen am Maisen- und Zigeunerbrunnen umgesetzt und auch das Projekt „Geschichtlicher Rundgang“ konnten in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen werden. Am Ende ihrer Ausführungen sprach sie Anita Seitz, Jenny Damico und Bertram Linsler einen besonderen Dank aus, da diese auf eigenen Wunsch aus der Vorstandschaft ausscheiden.

Aus dem Bericht von Kassierer Bernd Schretzmann konnte man danach sehr ausführlich erfahren, wie sich der Bürgerverein auch finanziell in der Dorfgemeinschaft einbrachte. Dank der Einnahmen aus Veranstaltungen, Spendengeldern und weiteren Zuwendungen, konnte man den Defibrillator am Feuerwehrgerätehaus anschaffen und einen Bildstock am Dorfplatz restaurieren lassen. Ebenso finanzierte der Verein neben einer mobilen Lautsprecheranlage die Stationäre in der Turnhalle und einen Schaukasten am Dorfplatz. Zahlreiche „Erhaltungsmaßnahmen“ wurden zudem im Keltendorf durchgeführt. Im Zusammenhang mit der Pflege der Blumen dankte er Doris Kaufmann und ihrem Team, die alles daransetzten, dass Gerichtstetten im wahrsten Sinnen des Wortes erblüht. Gefördert wurden auch die Hinweistafeln des geschichtlichen Dorfrundganges und auch für den neuen Radweg zwischen Erfeld und Gerichtsteten gab es vom Bürgerverein eine Zugabe von 10.000,00 Euro.

Kassenprüfer Klaus Schulz und Lothar Fischer bestätigten Bernd Schretzmann eine korrekte Kassenführung.

Ein besonderes Lob für Jenny Damico für ihre unermüdliche Arbeit im Zusammenhang mit dem geschichtlichen Rundgang gab es von Günter Ullrich, bevor auf Antrag von Klaus Schulz die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde.

Per Handzeichen wurden danach der 1. Vorsitzende Wolfgang Walzenbach, sein Stellvertreter Karl Schretzmann, Kassierer Bernd Schretzmann und Schriftführerin Kristin Mader in ihren Ämtern bestätigt. Als Beisitzer fungieren weiterhin Doris Kaufmann, Günter Müller, Günter Ullrich, Harald Schmieg, Jürgen Schretzmann, Gerhard Heilig und Josef Seitz.

Unter dem Punkt Verschiedenes ging es am Ende um die Einweihung des Radweges und einer Spende für die Flutopfer, bevor Wolfgang Walzenbach mit einem abschließenden Dank die Versammlung beendete.

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Dienstjubiläum im Kiga - Stefanie Kugler

Ihr 20-jähriges Dienstjubiläum beim katholischen Kindergarten in Gerichtstetten feierte am vergangenen Freitag Erzieherin Stefanie Kugler. Auf den Tag genau waren es nunmehr 20 Jahre, in denen sich Stefanie Kugler mit vollem Engagement „ihren“ Kindern widmet, so Kindergartenleiterin Sylvia Hefner bei ihrer Begrüßung zu einer kleinen „Feierstunde“ im Beisein der Jubilarin und Pfarrer Christian Wolff.

Abgesehen von einer kurzen Elternzeit ist Stefanie Kugler mittlerweile 20Jahren im Kindergarten von Gerichtstetten beruflich „zuhause“ und erfüllt mit viel Herzblut, Einfühlungsvermögen und Engagement ihren Dienst zum Wohl der ihr anvertrauten Kinder. Mit viel Gespür erkennt sie die Bedürfnisse der Kinder und weiß um deren spezielle Förderung, so Kindergartenleiterin Sylvia Hefner. Hierfür sprach sie der Dienstjubilarin ihren Dank aus.

Als Leiter der Seelsorgeeinheit überbrachte Pfarrer Christian Wolff seinerseits den Dank der gesamten Kirchengemeinde und freute sich über das Wirken von Stefanie Kugler. Mit in seinem Gepäck hatte er ein kleines Präsent und eine Ehrenurkunde, als äußeres Zeichen des Dankes und der Anerkennung.

Stefanie Kugler bedankte sich für die lobende Worte und das Präsent. Dabei machte sie deutlich, dass sie sich in Gerichtstetten gut aufgehoben und sehr wohl fühlt.

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Pfarrer Christian Wolff, Jubilarin Stefanie Kugler und Kindergartenleiterin Sylvia Hefner

Generalversammlung - SV Gerichtstetten

Einen Rückblick auf ein relativ „ruhiges“ Jahr machte der Sportverein „Germania“ 1946 e.V. Gerichtstetten bei seiner Generalversammlung in der vergangenen Woche (15.09.2021). Corona bedingt, war sowohl im sportlichen Bereich als beim gesellschaftlichen Vereinsleben vieles anders als gewohnt. Selbst bei der Generalversammlung betrat man mit einer Versammlung im Freien, und in dessen Folge mit kurzen Berichten, zwangsweise neue Wege.

Vorsitzender Willibald Heilig begrüßte zu Beginn alle Anwesenden. Unter ihnen die Ehrenmitglieder Ursula Wohlfarth-Hauck, Rolf Seitz, Kurt Eckert und Ortsvorsteher Wolfgang Walzenbach.

Nach dem Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder warf Willibald Heilig einen Blick auf die außerordentlichen Tätigkeiten. So wurde das Vereinsheim gestrichen, wofür er seinen besonderen Dank an Bernd Schretzmann richtete. Weniger erfreulich war hingegen der Diebstahl des Rasenmährers. Ein Aufruf zu Spenden und die Mithilfe der Volksbank Franken war jedoch von Erfolg gekrönt und man konnte sich einen neuen Rasenmäher kaufen.

Schriftführerin Kerstin Müller-Wohlgemuth fasste die eingeschränkten Aktivitäten des vergangenen Jahres zusammen und verwies auf die Spartenberichte der 1 Fußballmannschaft (Julian Weniger), der Freizeitsportgruppe (Günter Ullrich), Fußballcamp und Fußballjugend (Sven Feiler), Damengymnastikgruppe I und II (Heidrun Fischer und Ursula Wohlfarth-Hauck) sowie der Tanzgruppen (Sandra Heller und Rebecca Ehrenfried-Dittmar) die vorgelegt wurden und eingesehen werden konnten.

In diesem Zusammenhang sprach Vorsitzender Willibald Heilig allen Übungsleitern und Helfern, die den Sportbetrieb in diesen Bereichen ermöglichten, seinen Dank aus.

Kassierer Bernd Schretzmann schaffte es geschickt, seine umfassende Kassenführung in einem kurzen Bericht zusammenzufassen. Trotz dem Ausfall des regulären Sportheimbetriebes und dem Fehlen von Einnahmen konnte der Verein mit einem Jahresergebnis ohne finanzielle Einbußen abschließen.

Die Kassenprüfer Fred Fischer und Günter Ullrich bescheinigten Bernd Schretzmann ein korrekte und solide Kassenführung und dankten ihm für seine aufwendige Arbeit.

Dem Antrag auf Entlastung des Kassierers und der Vorstandschaft durch Ortsvorsteher Wolfgang Walzenbach wurde einstimmig entsprochen. Im Namen der Gemeinde- und Ortschaftsverwaltung, sowie Bürgermeister Volker Rohm überbrachte er deren Grüße und sprach allen Verantwortlichen den Dank für die geleistete Arbeit aus.

Dank guter Vorarbeit, konnten auch die Teilwahlen der Vorstandschaft in einer „sportlichen“ Zeit erfolgreich abgeschlossen werden.

Willibald Heilig und Martina Seitz bleiben (neben Heidrun Fischer) in den kommenden zwei Jahren weiterhin im Amt als Vorsitzende. Ebenfalls zwei Jahre werden Jutta Schretzmann, Wolfgang Seitz, Sven Feiler und Stefan Hock als Beisitzer der Vorstandschaft beratend zur Seite stehen. Kassenprüfer für die nächsten zwei Jahre bleiben ebenso Fred Fischer und Günter Ullrich. Noch auf der Suche ist Willibald Heilig nach einem Vertreter für ihn als Beisitzer im SG-Gremium, dem „Sprachrohr“ zwischen Mannschaft und der Vorstandschaft.

Inwieweit man in diesem Jahr noch die traditionelle Besenwoche und Kerwe durchführen kann ist derzeit noch unklar und wird rechtzeitig bekannt gegeben. Das ursprünglich für Juni 2021 geplante Jubiläumsfest ist nunmehr für das kommende Jahr in Planung.

Beim Punkt „Wünsche und Nachfragen“ ging es um die Sporthallenbelegung, Terminkoordinierung im Rahmen der Vereinsvertreterbesprechung, Gehälter für Trainer und große Pfosten für das Ballnetz, bevor Willibald Heilig in rekordverdächtige Zeit die Versammlung schließen konnte.

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Generalversammlung - Kyffhäuser Kameradschaft

Am vergangenen Sonntag zog die Kyffhäuser Kameradschaft Gerichtstetten im Rahmen ihrer Generalversammlung Bilanz über die vergangenen zwei Jahre. Und wie bei allen Vereinen, sorgte Corona auch hier für starke Einschränkungen und viel Stillstand.

Vorsitzender Bruno Müller hieß in der Turnhalle alle Mitglieder und Ortsvorsteher Wolfgang Walzenbach willkommen.

Schriftführer Tobias Mader blickte nach dem Gedenken an die im Berichtszeitraum verstorbenen Kameraden auf die vergangenen zwei Jahre zurück.
Im Jahr 2019 fand im Herbst die interne Vereinsmeisterschaft statt und auch beim Landesschießen und der Kreismeisterschaft waren Mitglieder der Kyffhäuser Kameradschaft Gerichtstetten erfolgreich vertreten. Mit der Jahresabschlussfeier endete dann im Jahr 2019 aber auch das gewohnte Vereinsleben. Vereinsmeisterschaft, weitere Schießwettbewerbe aber auch die Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal, fielen Corona bedingt aus. Infolge der Pandemie traf sich die Vorstandschaft auch nur drei Mal im Berichtszeitraum. Aktuell zählt die Kameradschaft 56 Mitglieder.

Trotz fehlender Einnahmen konnte anschließend Kassierer Jonas Müller ein solides Zahlenwerk präsentieren. Kassenprüfer Harald Fischer und Bertram Linsler bestätigten im eine korrekte Kassenführung. Dem Antrag auf Entlastung des Kassierers und der gesamten Vorstandschaft von Bertram Linsler wurde einstimmig entsprochen.

Der Punkt Neuwahlen war dank guter Vorbereitung und unter der Leitung von Ortsvorsteher Wolfgang Walzenbach zügig erledigt. Per Akklamation wurde Bruno Müller als Vorsitzender bestätigt, sein Stellvertreter bleibt weiterhin Rolf Kaufmann. Ebenfalls in ihren bisherigen Ämtern bestätigt wurden Schriftführer Tobias Mader und Kassierer Jonas Müller. Als Beisitzer unterstützen Werner Deißler, Josef Seitz, Michael Hock und Rainer Hilbert die Vorstandschaft. Fahnenträger bleiben Harald Fischer und Lothar Fischer. Kassenprüfer Bertram Linsler wird künftig von Alfred Seitz bei seiner Arbeit unterstützt.

Eine Veränderung gab es bei den Schießwarten. Hier legte Lothar Fischer nach insgesamt 26 Jahren seine Tätigkeit in jünger Hände. Bruno Müller und Rolf Kaufmann werden in den kommenden Jahren dieses wichtige Amt begleiten.

Vorsitzender Bruno Müller würdigte in diesem Zusammenhang die vorbildliche Arbeit von Lothar Fischer und sprach ihm hierfür den Dank im Namen alles Kyffhäuser Kameraden aus. Als äußeres Zeichen überreichte er ihm neben einer Dankurkunde ein Präsent.

Grüße von Bürgermeister Volker Rohm und der Ortschaftsverwaltung überbrachte Ortsvorsteher Wolfgang Walzenbach und bedankte sich für die geleistete Arbeit.

Unter dem Punkt Verschiedenes, Wünsche und Anträge teilte Vorsitzender Bruno Müller mit, dass ab dem 15. November das Schießen für die Vereins- und Kreismeisterschaft beginnt. Sorge bereite ihm dagegen, dass auch bei der Kyffhäuser Kameradschaft Gerichtstetten immer weniger bereit sind Arbeit und Verantwortung zu übernehmen.

Mit einem abschließenden Dank und der Hoffnung auf wieder mögliche Vereinsaktivitäten schloss Bruno Müller die Versammlung.

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Verabschiedung von Schießwart Lothar Fischer mit Über-gabe der Dankurkunde durch Bruno Müller

LEADER Förderplakette für Hofladen Heilig

Mit der Übergabe des Regionalbudget-Aufklebers durch den 1. Vorsitzenden der LEADER-Aktionsgruppe Regionalentwicklung Badisch-Franken e.V. Alfred Beetz, steht der Hofladen Heilig mit E-Bike-Ladestation nicht nur kurz vor der Eröffnung, sondern dokumentiert auch eine vorbildliche Innovation in der Region, insbesondere von Gerichtstetten.

Die LEADER-Aktionsgruppe Badisch-Franken hat in ihrer Auswahlentscheidung am 30.03.2021 insgesamt 17 Projekte ausgewählt, die im Rahmen des Regionalbudget 2021 gefördert werden. Das Regionalentwicklungsprogramm LEADER ist in den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raumes (ELER) eingebettet und damit Teil des Maßnahmen- und Entwicklungsplan Ländlicher Raum Baden-Württemberg (MEPL III), welcher die Europäischen Ziele auf Landesebene regelt. Das Regionalbudget der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ ist ein zusätzlicher Fördertopf von Bund und Land, der von den beiden Landkreisen Neckar-Odenwald-Kreis und Main-Tauber-Kreis kofinaziert wird und den ländlichen Raum zusätzlich stärken soll. Beim Regionalbudget liegt der Fördersatz bei 80 %, Voraussetzung für eine Förderung sind Projektkosten von maximal 20.000 Euro und die Einhaltung des Jährlichkeitsprinzips, d.h. das Projekt muss innerhalb des Beschlussjahres abgeschlossen werden.

Matthias Heilig und seine Partnerin Jenny Damico bewirtschaften den landwirtschaftlichen Familienbetrieb mittlerweile in der 4. Generation. Mit viel Mut und Energie sind sie dabei, den Betrieb Schritt für Schritt von der konventionellen auf die regenerative Landwirtschaft umzustellen. Diese erfordert nicht nur einen höheren Arbeitsaufwand, sondern auch neue Vermarktungsstrategien, um kostendeckend zu sein. Mit dem Hofladen schaffen sich der passionierte Landwirt und die Projektmanagerin im Nachhaltigen Tourismus als Direktvermarkter ein zweites Standbein. Der Verkauf wird über einen Frischwarenautomaten in Selbstbedienung erfolgen und rund um die Uhr möglich sein.

In günstiger Lage am Eingang zum Kesselweg, unweit der Ortsdurchfahrt und direkt am Erftal-Mühlenradweg, wird der Hofladen der Heilig GbR Wanderern und Radfahrern einen Sitzplatz zum Ausruhen, eine E-Ladestation für leere Fahrrad-Akkus sowie Informationsmaterial über den Hof und Ausflugsziele in der Umgebung anbieten. Hunger und Durst können durch den Automateneinkauf ebenfalls gestillt werden.

Mit diesem vorbildlichen Projekt erfüllen sie nicht nur die Kriterien für eine Regionalbudget-Förderung, sondern bereichern die Entwicklung von Gerichtstetten als lebenswertes Dorf, fördern den Tourismus und positionieren sich in der Genussregion Neckar-Odenwald, wie Alfred Beetz bei der Übergabe des Projekts abschließend betonte.

Der Hofladen wird am 11.12.2021 ab 10 Uhr seine Türen öffnen. Aufgrund der aktuellen Lage kann die geplante Eröffnungsfeier leider nicht stattfinden. Matthias Heilig und Jenny Damico freuen sich dennoch darauf, Interessierte an diesem Tag persönlich zu begrüßen und die Funktionen des Automaten zu erklären.

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Alfred Beetz Vors. der LEADER-Aktionsgruppe Regionalentwicklung Badisch Franken e.V., Jenny Damico und Matthias Heilig

Eröffnung - Hofladen Heilig

Am vergangenen Samstag öffnete sich erstmals die Tür zum „Hofladen Heilig“, Im Kesselweg 3, in Gerichtstetten. Liebevoll eingerichtet bieten Jenny Damico und Matthias Heilig täglich 24 Stunden regionale und saisonale Spezialitäten direkt vom Erzeuger.
Gemeinsam führen die beiden nun in der 4. Generation den landwirtschaftlichen Familienbetrieb weiter. Mit viel Mut und Energie sind sie derzeit dabei, den Betrieb Schritt für Schritt von der konventionelle- auf die regenerative Landwirtschaft umzustellen. „Die Sprache der Pflanzen und des Bodens zu verstehen und ihr zu vertrauen, ist dabei ein großer Teil unserer Arbeit geworden“, so Jenny Damico.
Dies auch in der Überzeugung, dass sie als Hof nur dann überleben können, wenn sie mit der Natur arbeiten und nicht gegen sie. Aber auch die Wertschätzung für gute und gesunde Lebensmittel hat die jungen Landwirte angetrieben, eine kleine Direktvermarktung aufzubauen und damit die lokalen Versorgungstrukturen zu stärken.
Im Hofladen bieten sie Kartoffeln, Kürbisse, Streuobstprodukte, selbst gepresstes Rapsöl und viele weitere lokale Köstlichkeiten an. Ein schöner Verkaufsraum mit Selbstbedienung lädt zum Entdecken, Genießen und Verweilen ein.
Neben kühlen Getränken und einem leckeren Eis gibt es auch interessante Informationen über den Hof, den Naturpark Neckartal-Odenwald und Ausflugsziele in der Umgebung. Und wer sich beim Aufladen an der kostenlosen E-Bike-Ladestation die Zeit vertreiben will, findet im offenen Bücherregal bestimmt ein spannendes Buch.
In den Regalen und den Automaten finden sich ausschließlich Produkte aus eigenem Anbau und regionalen Direktvermarktern, Wildspezialitäten und Honig aus Gerichtstetten, Mehl von der Steinemühle Hardheim, Fruchtaufstriche von den Eubemer Früchtchen, sowie Käse und Joghurt von der Kirchenkäserei Sindolsheim.
Aus eigenem Anbau gibt es Kartoffeln, Kürbisse, Zwiebeln, Rapsöl, Apfelsaft und Apfelschorle aus Streuobstwiesen. Eine Besonderheit im Automaten sind die frischen Edelpilze der Familie Kubach aus Sindolsheim die mit ihrer Pilzzucht vor Kurzem auf den Hof von Matthias Heilig gezogen sind.
Eine Einweihungsfeier fand Corona bedingt nicht statt. Dennoch konnten Matthias Heilig und seine Partnerin Jenny Damico am Samstag und Sonntag viele Interessierte, Freunde und Bekannte in den Hofladen begrüßen und ihnen neben den Funktionen der Automaten auch die hofeigenen Anbaumethoden erklären.
Erste Kundin war am Samstag Alessia Roos, die kleine Nichte von Matthias Heilig, die sich mit strahlenden Augen einen Quark der Kirchenkäserei Sindolsheim für ihren Einkauf heraussuchte.
Ein Jahr hat es im Übrigen gedauert, von der ersten Idee bis zur Eröffnung. Die eigene Familie, Freunde und die Geschäftspartner habe sie bei der Realisierung tatkräftig unterstützt, wofür sie sehr dankbar sind. Ein besonderer Dank gilt der LEADER-Aktionsgruppe Regionalentwicklung Badisch-Franken, die mit der Regionalbudget-Förderung die Verwirklichung dieses Wunsches erst ermöglicht hat.
Weitere Information zum Hofladen Heilig gibt es unter www.hof-heilig.de und auf der Facebook.Seite „Hofladen Heilig“.

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Matthias Heilig mit Partnerin Jenny Damico und Nichte Alessia Roos als erste Kundin