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Presseberichte 2021

Neue Biotope am Maisen- und Zigeunerbrunnen

Gerichtstetten. An die Gerichtstetter Windräder hat man sich inzwischen gewöhnt, auch wenn sie das Landschaftsbild verändert haben. Im „Maisenbrunn“, dem Waldgebiet, in dem zumindest vier der Windräder stehen, veränderte sich am vergangenen Wochenende wieder etwas und das sicherlich zur Freude vieler Naturfreunde.

Insgesamt acht Tümpel wurden von der Firma Boller-Bau ausgehoben. Vier entstanden in unmittelbarer Nähe der Quelle des „Maisenbrunnens“ und vier weitere Tümpel in unmittelbarer Nähe des „Zigeunerbrunnens“. Mit dieser Maßnahme soll in diesen Feuchtgebieten der Naturhaushalt verbessert und Laichgewässer für heimische Amphibien geschaffen werden.

Die Mittel hierfür kommen aus dem „Topf“ der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg als Ausgleichsmaßnahme im Zusammenhang mit dem Bau des Bürgerwindparks. Die Idee und Initiative für diese Maßnahme stammt vom Bürgerverein Gerichtstetten, der sich darum bemühte, dass die vom Windpark in den Naturschutzfond geflossen Beträge auch wieder in unmittelbarer Nähe des Windparks für geeignete Projekte Verwendung finden. Die Baumaßnahme erfolgte in enger Abstimmung mit der Forstverwaltung, insbesondere Revierförster Martin Sauer.

Die Erdarbeiten konnten in dem feuchten Gelände nur bei Frost durchgeführt werden und das bot sich am vergangenen Wochenende an, wo sich ein Vertreter des Bürgervereins, Revierleiter Martin Sauer und die Bauleitung der Firma Boller ein Bild vor Ort machen konnten.

Bis sich das Biotop vollständig in die ursprüngliche Landschaft angepasst hat, wird es noch ein bisschen dauern, doch ein Anfang ist gemacht und die Tümpel füllen sich.

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Biber macht Abstecher in Gerichtstetten

Gerichtstetten. Der Bieber ist allerorten wieder auf dem Vormarsch. Nun scheint er wohl auch Gerichtstetten als mögliche neue Heimat ins Visier genommen zu haben.

An einen der Gerichtstetter Seen neben der Erfa in Richtung Buch, hat er an einer imposanten jungen Eiche erste Hand, besser seine Nagezähne, angelegt und sie kurzerhand fachmännisch gefällt. Und auch der Anfang eines kleinen Dammes ist in unmittelbarer Nähe gemacht.

Ob er sich nun auch im oberen Erftal dauerhaft ansiedelt, wird sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen. Vielleicht war er aber auch nur inspiriert von den vielen fleißigen Gerichtstetter „Löslesmachern“ und wollte zeigen, was er auch ohne Motorsäge so draufhat!

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